Das Treppengeländer hat vor allem eine funktionale Aufgabe: Den Benutzer beim Gang auf den Treppen zu unterstützen und ihn vor Stürzen zu schützen. Es kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen: Holz, Metall, Beton, Kunststoff oder Stein.

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Holz

Bei Geländern aus Holz geht man grundsätzlich so vor, wie bei anderen Holzgegenständen, die renoviert werden müssen. Das Holz wird zuerst geschliffen und gereinigt. Als nächstes sollte die Imprägnierung erfolgen. Direkt auftragen kann man die Grundierung, einen Lack oder die Lasur. Oftmals wird zum Abschluss noch eine Versiegelung gestrichen. Bei diesen Stoffen muss man Acht geben, welche Schutzmittel man in einem Innenraum oder nur Außen verwenden darf.

Metall

Grundsätzlich muss Metall immer angeschliffen werden. Eine besondere Bearbeitung ist bei Leichtmetallen, Stahl oder Schmiedeeisen zu berücksichtigen. Ist bereits ein Korrosionsschutz aufgetragen, muss auch dieser entsprechend behandelt werden. Verwendet man feuerverzinkte Metalle, dann müssen diese vorher bearbeitet werden, damit Lacke auch entsprechend haften.

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Stein und Beton

Bei dieser Form von Geländer bzw. Treppenbewehrung handelt es sich meist um Beton oder aus Stein gemauerte Wände. Der Kunststein wird sehr häufig noch verputzt. Wenn man ein solches Geländer sanieren muss, dann ist die Vorgangsweise ähnlich, wie bei einer Wandsanierung.

Kunststoff

Meist handelt es sich um Acrylglas, das als Kunststoff bei Geländern für Treppen eingesetzt wird. Muss das Geländer optisch aufbereitet werden, dann kann Acrylglas entsprechend bearbeitet werden.