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Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach wird ein Haus zu einem kleinen Kraftwerk, welches Energie für Heizung, Warmwasser und Haushaltsstrom erzeugen kann. Vor allem loht sich die Investition in Photovoltaik, wenn man den selbst erzeugten Strom mit Hilfe eines intelligenten Batteriespeichers nutzt.

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Unterschied Solarthermie vs. Photovoltaik

Beide Systeme, sei es die Solarthermie wie auch die Photovoltaik nutzen die Energie der Sonne. Während bei der Solarthermie die Sonnenenergie in Wärme umgewandelt wird, um so das Wasser für die Heizung zu erwärmen, wird bei der Photovoltaik die solare Energie in Strom verwandelt, der entweder ins Stromnetz eingespeist oder idealerweise direkt für den eigenen Haushaltsstrom verwendet werden kann.

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Photovoltaik: Kosten

Obwohl die Förderung von Photovoltaikanlagen 2013 zu Ende ging, sind Photovoltaik Module heute relativ kostengünstig erhältlich. Eine Photovoltaik Anlage, bei dem die Module auf dem Dach montiert werden, kostet bei einer für Einfamilienhäuser üblichen Größe von acht Kilowattpeak durchschnittlich zwischen etwa 11.000 und 13.000 Euro.

Seit der Abschaffung der Photovoltaikförderung hat man als Privatperson die Möglichkeit, bei einem Neubau den durch die Photovoltaikanlage erzeugten Strom an den Energiedienstleister GSE (gstore servizi energetici) zu verkaufen und in das öffentliche Stromnetz einzuspeisen. Alternativ kann man für bestehende Gebäude die Kosten für die Photovoltaikanlage zu 50% von der Einkommensteuer abziehen.

Photovoltaik: Speicher

Eine Photovoltaikanlage wird erst richtig interessant, wenn man den erzeugten Strom zu einem hohen Anteil auch selber nutzen kann, denn ohne Möglichkeit eines Photovoltaik Speichers können durchschnittlich nur etwa 20 bis 30 Prozent des Strombedarfs selbst gedeckt werden. Wenn bei maximaler Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit die Leistungsspitze der Solarstromanlage erreicht ist, besteht im Haushalt selbst meist nur ein niedriger Grundbedarf.

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Photovoltaik: Anlage

Die landläufige Meinung, Photovoltaik Modüle müssten immer genau nach Süden ausgerichtet sein, stimmt übrigens nicht. Auf der nach Süden orientierten Dachfläche fallen nämlich genau zur Mittagszeit die meisten Erträge an – dies ist nicht immer notwendig oder gewünscht. Aus diesem Grund ist eine individuell angepasste Ausrichtung der Photovoltaik Module zum Beispiel in Richtung Ost oder West durchaus sinnvoll, um den Grundbedarf an Energie in den leistungsintensivsten Stunden des Tages zu ermöglichen. Achten sollte man allerdings immer darauf, dass die Photovoltaik Anlage nicht durch Nachbarsgebäude oder beschattet wird. Außerdem ist es wichtig, dass das Haus selbst über eine hochwertige Außenhülle sowie geeignete Technik verfügt, um den Energiebedarf von vorneherein niedrig zu halten.