Bauen Haustechnik

Staubsaugeranlage

Entdecken

Eine Staubsaugeranlage gehört in Ländern wie in Kanada, in den USA aber auch in Skandinavien schon fast zu einer Selbstverständlichkeit. Eigentlich gibt es die zentrale Staubsaugeranlage schon seit mehr als 100 Jahren, bei uns gibt es aber immer noch viele Frauen und Männer, die zum Handgerät greifen. Dabei hat der Einbaustaubsauger auch einige Vorteile.

Sponsored by

Schmutz wird zentral gesammelt

Die Haupteigenschaft einer Staubsaugeranlage ist, dass es einen zentralen Ort gibt, an dem der Schmutz gesammelt wird. Damit das funktioniert braucht es drei Bestandteile: ein Zentralgerät, ein Rohrsystem, zahlreiche Saugsteckdosen und Kehrsaugdosen.

staubsaugerwandanschluss_729132130.jpg

Saugdosen müssen gut geplant sein

Das Zentralgerät ist der Hauptbestandteil einer Staubsaugeranlage. Dabei handelt es sich um nichts anderes als einen Motor mit einer Vakuumpumpe. Ein Rohrsystem, das im ganzen Haus verlegt ist und den Schmutz und Staub transportiert, führt zum Zentralgerät. An den Saugsteckdosen wird der Saugschlauch mit Bürste angeschlossen. Dieser Schlauch ist ca. 6 bis 12 Meter lang. Mit diesem kann man einen recht großen Radius abdecken.

Mit einer guten Planung ist man imstande die Anzahl der Saugdosen auf ein Minimum zu reduzieren. Das hat zur Folge, dass wenn man weniger Dosen hat, es auch weniger Rohre braucht. Die Pumpe fällt bei weniger Dosen auch dementsprechend kleiner aus und der Montageaufwand hält sich in Grenzen. Alles das wirkt sich schlussendlich auf den Preis aus.

Kehrleistensaugdosen können praktisch sein

Sehr praktisch sind sogenannte Kehrleistensaugdosen. Den Schmutz kann man bis zur Öffnung kehren und wird dort automatisch eingesaugt. Sehr oft sieht man das im Friseursalon. Vorstellbar ist eine solche Saugkehrleiste über dort wo glatte Bodenbeläge sind, wie z.B. sehr oft einer Küche.

Welche Pumpe ist ideal?

Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, wie Leistungsstark die Pumpe ist. Es gibt Geräte die eine Rohrlänge bis zur Saugdose von 50 Metern erlauben. Weniger starke Pumpen schaffen nur 30 Meter oder gar weniger. Für eine kleine Wohnung können auch die 30 Meter ausreichen, für ein größeres Haus, vor allem wenn es mehrgeschossig ist, braucht man unbedingt eine saugstarke Pumpe. Im Grund sollte man schon bei der Planung beim Leitungssystem ansetzen, denn je kürzer der Weg und je weniger Verzweigungen das System aufweist, desto saugstärker ist die Pumpe. Um die optimale Saugstärke zu ermitteln berechnet man den Weg von der entferntesten Saugdose zum Zentralstaubsauger. Dazu berechnet werden muss auch der Weg bis zum Fortluftauslass.

Saugsteckdose in der Garage nicht vergessen

Um eine Zentralstaubsaugeranlage zu installieren braucht es auch einen entsprechenden Platz. Dort muss der Motor und der Sammelbehälter untergebracht werden. Gibt es einen Raum der ziemlich zentral liegt, sollte man diesen nutzen, denn damit reduziert man die Leitungswege. Um was für einen Raum, ob Keller, Hobbyraum oder Garage ist grundsätzlich nicht wichtig. Wichtiger kann sein, dass man auch eine Saugsteckdose in der Garage vorsieht, denn dann kann man bequem sein Auto in der Garage aussaugen. Bei den Filtern unterscheidet man zwischen Dauerfiltern und Wegwerffiltern. Erstere sind zu bevorzugen, denn dadurch wird die Umwelt geschont.

Welche Rohre sollte man verwenden?

Als Rohre werden normalerweise Hochtemperaturrohre mit einem Durchmesser von 5 cm verwendet. Die Rohre vom Saugmotor bis zur Saugsteckdose sollten folgende Eigenschaften aufweisen: dass sie sich nicht statisch aufladen, dass sie absolut dicht sind und dass der Strömungswiderstand möglichst gering ist. Wenn die Rohre diese Eigenschaften erfüllen, dann kann man auch eine hohe Saugleistung erreichen. Nicht zu vernachlässigen ist, dass die Rohre schallgedämmt sind. Entweder ist die Schalldämmung bereits integriert oder man verwendet spezielle Schallschutzfolien, die über das Rohr gestülpt werden.